Im Zusammenhang mit den Themen Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit wird in der öffentlichen Diskussion immer häufiger auch das Potenzial des Holzbaus genannt. Durch neuere Produktions- und Fertigungstechniken gewinnt u. a. der Holzmassivbau in der Praxis an Bedeutung, stellt jedoch Planer und Ausführende auch vor neue Aufgaben und Herausforderungen.

Für mehrgeschossige Wohn-, Büro- und Unterrichtsgebäude in Holzbauweise ist das Thema Schallschutzplanung von zentraler Bedeutung für den Erfolg dieser Bauweise. Der Vortrag stellt wesentliche Unterschiede zur klassischen Massivbauweise dar und skizziert Zielkonflikte zwischen Planern, Architekten und Bewohnern anhand von Beispielen. In einem Überblick zu Nachweisverfahren, Anforderungsgrößen, subjektives Empfinden und schalltechnische Eingangsgrößen zur Planung werden die Herausforderungen für Planende verdeutlicht. Abschließend werden Erkenntnisse aus kürzlich abgeschlossenen Forschungsprojekten präsentiert und Hinweise auf aktuelle Planungshilfen zum Schallschutz im Holzbau gegeben.