Innovative Verbindungskonzepte für räumlich komplexe Holztragwerke

Wie lässt sich ein anspruchsvolles räumliches Holztragwerk entwickeln, wenn individuelle Geometrien, komplexe Verbindungen und bestehende Planungsstrukturen zusammengebracht werden müssen? Das Projekt des Museumsneubaus in der Oberamteistraße zeigt einen parametrischen Planungsprozess, der genau diese Herausforderung zum Gegenstand macht. 

Im Mittelpunkt stehen formschlüssige Holzverbindungen und deren durchgängige Planung – vom Entwurf über die Dimensionierung bis zur Ausführung. Dabei geht es nicht nur um die Möglichkeiten digitaler Werkzeuge, sondern vor allem um deren Integration in reale Planungsprozesse und die Kommunikation mit Bauherren und Objektplanern. Der „vorgezogene parametrische Holzbau“ ermöglicht es, konstruktive Entscheidungen frühzeitig zu treffen, Planungsrisiken zu minimieren und die Ausführungsplanung zu präzisieren. 

Das Ergebnis ist ein Konzept, das sowohl zur Qualitätsverbesserung als auch zur Kostenreduzierung beitragen kann. Das Projekt soll damit als Blaupause für einen erfolgreichen und übertragbaren parametrischen Planungsprozess im Holzbau verstanden werden.

Vorstellung des Projekts, Randbedingungen im Bestand

  • Umgang mit horizontalen Lasten
  • Lastabtrag im historischen Gebäudebestand

Verbindungskonzept

  • Entwurf
  • Dimensionierung
  • Ausführung

Umsetzung der parametrischen Planung

  • Integration der digitalen Planung in vorhandene Planungsstrukturen
  • Minimierung des Planungsrisikos
  • Reduzierung der Kosten durch detaillierte Ausführungsplanung

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